Wiedergeburt der Tram-Bahnen

bearbeitet Mrz 2020 in Bahnen ...
  • während die alten U-Bahnen sehr zentrumsorientiert verkehren, verbinden die Trambahnen die Peripherie
  • es hat Vorteile, man sieht hinaus, die Boulevards werden wieder attraktiv, die Stadt wird zurückerobert
  • in 3 Wochen wurden Busfahrer umgeschult
  • bei mehr als 10.000 Fahrgästen nimmt man die Straßenbahn, bei mehr als 100.000 die S-Bahn
  • Kurvenquietschen wird erforscht, wird woanders durch dyn. Achslagerung abgefangen
  • Gummiprofile dämpfen Erschütterungen - oh: man hört die Straßenbahn fast nicht mehr kommen
  • gute Energiebilanz durch Rückgewinnung der Bremsenergie (- 15%)
  • Fahrschüler werden am Simulator grundausgebildet - das reduziert Unfälle, spart Kosten
  • ein Clean-Team sorgt für Sauberkeit, Arbeitslose erhalten so die Möglichkeit einer Beschäftigung mit verbesserten Aussichten bei späteren Bewerbungen
  • Individualverkehr im Zentrum wird reduziert, der Wert von Liegenschaften erhöht sich (sollte man hier per Grundsteuer einen Solidaritätsbeitrag einheben?)
  • wegen kleiner Stückzahlen sind die Züge teuer, je 2-3 Mio €, 2 gekoppelt sind dann 64 m lang, bieten 400 Stehplätze, Klimanlage & Kameraüberwachung oblig. 
  • die Parks, die neue Städte bekommt ein neues Gesicht, werden wesentlich attraktiver/schöner
  • Bordeaux führt die Tram ohne Oberleitung ein: per Akku oder Stromzuführung über den Boden via Stromzuführung, die dem Zugverlauf analog geschaltet wird

Auf Wunsch der Stadtverwaltung von Bordeaux (CUB) nutzt ein Teil des Systems die bodengebundene Stromversorgung (APS). Es gibt keine Oberleitung, und die Stromversorgung der Straßenbahn erfolgt über eine Mittelschiene, wobei nur der Teil direkt unter der Straßenbahn elektrisch "lebt". Dies verhindert einen Stromschlag für Fußgänger und Tiere. Siehe nebenstehendes Foto.

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